23. Januar 2014

Die Winterferien stehen vor der Tür

Nun wird es also allerhöchste Zeit, die Idee der Ferienaktion "unter die Leute zu bringen".
Die meisten Kinder haben sicher schon konkrete Ferienpläne.
Vielleicht hat jedoch der Eine oder Andere noch nichts geplant und Lust, in der Hettstedter "Alten Druckerei Heise"  teilzunehmen.


Nun hoffe ich das die Aktion gelingt und werde natürlich hier berichten. :)

11. Januar 2014

Es gibt erste Pläne

... für das Jahr 2014.

Das erste Projekt nennt sich "Misiu".
Dahinter steht das Verarbeiten einer größeren Menge Hundewolle.
Ein Pröbchen konnte ich schon verspinnen. Zum Testen sozusagen.
Obwohl ich kein Fan davon bin, Hundewolle zu verarbeiten, muss ich sagen, es war ein sehr schönes und angenehmes Arbeiten. Die Wolle hatte, anders als von mir erwartet, keinen unangenehmen Geruch nach Hund. Sie ließ sich auch sehr gut und fein spinnen.


Nun steht ein erster Termin zum gemeinsamen Kardieren an. Da ich nur 2 mittelgroße Hundebürsten als Ersatzkarden hierfür zur Verfügung habe, drängt sich der Gedanke an eine größere Anschaffung auf....
Ihr ahnt mit Sicherheit, in welche Richtung die Gedanken fliegen ;o)

Das zweite Projekt ist ein Erlebnisferientag im Februar.
Bald stehen hier die Winterferien an. Mein Gedanke war das Nadelfilzen an einem Tag als Ferienbeschäftigung anzubieten. Bei der Suche nach Mitstreitern bin ich fündig geworden. Es wird nun mehrere Stationen geben, an denen sich Ferienkinder in alten Handwerken ausprobieren können.
Viel mehr möchte ich hierzu noch nicht verraten. Ich bin selbst gespannt ob und wie die Aktion ankommt.

29. Dezember 2013

Eine große Pause

...hab ich hier gemacht.
Ich muss zugeben, in diesem Jahr habe ich das Wollwerkeln leider sehr vernachlässigen müssen.
Erst in den letzten Wochen habe ich einige UVO´s (UnVollendeteObjekte) fertiggestellt und ein paar Kleinigkeiten gewerkelt. So klein, dass sie gar keine Chance hatten ein Uvo zu werden. ;o)








Das größte Ewigkeitsuvo, mein Faröer Tuch, habe ich nach vielem hin- und her nun doch geribbelt. Ich habe sprichwörtlich den Faden nicht mehr gefunden. Dabei war ich damit schon ziemlich weit :/
Vielleicht werde ich das Tuch später nochmals mit einem anderen Garn angehen. Die regenbogenbunte Kauni habe ich wieder gewickelt. Sie wartet nun auf eine neue Verwendung.

Etwas ganz Besonderes war es, dass ich in diesem Jahr meine Wollwerke auf der LebensArt in Aschersleben vorstellen durfte. Ein Dankeschön hierfür an die Veranstalter.

Den Dezember habe ich genutzt, um meine Spinnräder noch mal auszuführen. So habe ich den Garnisonshof in der Adventsstadt  besucht und die Druckerei Heise in Hettstedt.

Für´s nächste Jahr gibt es auch schon Pläne. Mal schauen, was sich da umsetzen lässt.
Nun wünsch ich Euch einen Guten Rutsch ins 2014 und immer viel Wolle auf dem Rad und der Nadel ;o))


20. Mai 2013

Da klappert die Mühle...

und mein Spinnrad klappert mit.

Viele Mühlen, ob historische oder moderne öffenen heute, am 20. Deutschen Mühlentag, ihre Türen für Besucher.
Ich werde mit meinem Spinnrad die Wassermühle in Meisdorf besuchen.
Sie ist die letzte aktive Wassermühle - von einst 16 Wassermühlen - die es noch an der Selke gibt.

Die 500 Jahre alte Mühle hat eine interessante Mühlengeschichte und befindet sich seit über 70 Jahren im Besitz der Familie Bischof, die sie noch immer betreibt und liebevoll erhält.

Familie Bischof öffnet heute ihre Mühle. Ihr könnt euch ansehen wie dort Weizen- und Roggenmehl produziert wird, die faszinierende und für mich undurchschaubare Mühlentechnik bewundern und vielleicht auch gleich frisches Mehl aus dem Mühlenladen mit nach Hause nehmen.

Vielleicht sehen wir uns ja.
Ich wünsche Euch einen schönen Pfingstmontag!

15. November 2012

Dornröschengeburtstag

Ein Dornröschengeburtstag mit richtigem Spinnrad soll es sein!

Ja, warum auch nicht? Wir hätten da noch einen Dornröschenturm, eine Prinzessinnenkutsche und ganz viele Ideen im Kopf....
Der Dornröschengeburtstag war über Wochen geplant, die Zusage für Räume und Turm eingeholt, die Kutsche bestellt, die Konditionen geklärt und die Einladungen an die Gäste verschickt...

Leider erhielt ich dann ganz plötzlich, nur 2 Tage vor dem Termin, die Absage des Heimatvereins Freckleben. Man hat es sich anders überlegt, die Räume und der Turm stehen nicht mehr zur Verfügung!
Nur so, und ohne nachvollziehbaren Grund musste ich die kleine Dornröschengeburtstagsgesellschaft sehr kurz vor ihrer Anreise enttäuschen.

Aber kann ich die Mädchen nach ihrer Vorfreude so enttäuschen?
Gibt es Alternativen?
Die nächsten Burgen und Türme hier in der Umgebung sind nicht so weit weg. Ist es zu schaffen, einen Tag vor dem Termin auf einer anderen Burg so kurzfristig Räume und Personal bereitgestellt zu bekommen?
Dann müsste ich jedoch die Fahrt mit der Prinzessinnenkutsche absagen... Darauf freuen sich die kleinen Gäste doch aber besonders!

Was nun? Und warum sagt der Heimatverein Freckleben ohne jegliche Erklärung so plötzlich ab? Die Übernahme der Kosten, die dem Verein entstanden wären war gesichert und eine Spende obendrauf. Ein positives Feedback, was dem Frecklebener Heimatverein immer so wichtig ist, wäre bis nach Braunschweig getragen und hätte vielleicht sogar neue Gäste und interessierte Besucher auf die Burg gelockt.
An dieser Stelle verlier ich mich wohl in abstrakte Hyothesen.

Um den geplanten Kindergeburtstag doch noch "zu retten" habe ich ganz kurzfristig im Gasthof unseres Dorfes nachgefragt und konnte dort das Salonzimmer für die kleine Gesellschaft nutzen.
Die Wirtin des Gasthofes hat einen wunderschönen Dornröschengeburtstagstisch gezaubert,


die Spinnräder standen zum Ausprobieren bereit.


Die kleinen Prinzessinnen wurden standesgemäß, von diesen beiden Schmucken, mit einer Prinzessinnenkutsche vorgefahren





Nach einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen haben die Mädchen, wie einst Dornröschen, mit Spindel und Rad das Spinnen probiert




und neben ihren ersten Faden konnte jedes Mädchen auch




zur Erinnerung eine selbstgefilzte Blüte mit nach Hause nehmen.

Ich hoffe, das der Dornröschengeburtstag, trotz der Entäuschung, ein schöner Tag für die Mädchen und besonders das Geburtstagskind war und möchte mich für die unhöfliche Absage des Heimatvereins bei den Gästen entschuldigen. Gleichzeitig möchte ich mich bei allen Helfern bedanken, die den Dornröschengeburtstag in dieser Form möglich gemacht haben.





20. Oktober 2012

Zwiebelmarkt

Jetzt packe ich Wolle und Spinnrad ein und dann geht es  nach Hettstedt auf den Zwiebelmarkt.
Der Hettstedter Wirteverein, der den diesjährigen Zwiebelmarkt gemeinsam mit der Stadt Hettstedt organisiert, hat mich eingeladen, das Spinnen dort vorzuführen.
Von dieser Veranstaltung habe ich schon einiges gehört, war aber selbst noch nie dort. Auch nicht als Besucher, obwohl es glatt vor meiner Haustür liegt.
Jedenfalls bin ich schon ganz gespannt, was mich heute dort erwartet und freue mich, dass das Wetter sich von der besten Seite zeigt.

Ich wünsche Euch eine schönen Samstag!

30. September 2012

Erntedank in Meisdorf

Heute hatte der Heimatverein Meisdorf zum Erntedankfest im Museumshof geladen.
Nach Eröffnung des Festes durch Herrn Dr. Ritter wurde die Erntekrone heraufgezogen, die nun das Tor zum Hof schückt.


Der Hof war wunderschön herbstlich gestaltet,


und ebenso die Kaffeetische,



an denen Kaffee und Kuchen oder Gegrilltes und Bier gleich nochmal so gut geschmeckt haben.

Eine Imkerin bot ihre Produkte feil,


Kinder konnten sich herbstlicher Bastelei hingeben,


und sich bei Herrn Keilholz


im werkeln ausprobieren.


Die Meisdorfer Kräuterfrau war da,


es gab einen Apfelschälwettbewerb


 und


Bei wunderschönem Sonnenwetter hat die Dorfcombo Meisdorf mit Musik unterhalten.

Ich habe das Handspinnen am Rad vorgeführt, viele nette Menschen getroffen und die herbstlichen Sonnenstrahlen genossen.
Ein wirklich schönes Erntedankfest hat der Heimatverein Meisdorf organisiert.
Dankeschön dafür!

26. September 2012

Erntedank

Am Sonntag, den 30. September 2012 werde ich, zum Erntedankfest im Meisdorfer Museumshof, das Handspinnen vorführen. Ich freue mich, mal wieder ganz in der Nähe mit meinen Spinnrädern unterwegs zu sein und bin schon ganz gespannt auf den Museumshof, den ich noch nicht kenne.

17. September 2012

Ich hatte da so eine Idee

Unsere Zeit hier in Arendsee geht nun zu Ende und es wird es Zeit, sich über einen Abschiedsgruß Gedanken zu machen. Hier in den Fluren des DRK-Kurheimes hängen viele Gemeinschaftsarbeiten von Kurteilnehmern vorheriger Durchgänge. Bunte Bilder, Scherenschnitte und Faltarbeiten schmücken das Haus.
Nur kein Filz...
Ja, etwas filziges fehlt.
Also habe ich die Teilnehmer meines Durchganges gefragt, ob sie sich an einer Gemeinschaftsarbeit für einen Abschiedsgruß beteiligen möchten und ob wir vielleicht etwas filzen wollen.
Zu meiner Überraschung haben alle zugesagt und waren auf das Filzen - was einigen noch ganz unbekannt war - ganz gespannt.
Ja nun habe mir Gedanken gemacht, was wir in so großer Runde mit großen und kleinen, und manch ungeduldigen Menschen filzen können. Kleine Blüten vielleicht?
Auch an Janas Stöckchenfilzen habe ich gedacht. Beides erschien mir bei der Anzahl der Teilnehmer und den zu erwartenden Bedarf an Hilfestellung zu unübersichtlich. Aber die Blüten haben mich nicht mehr losgelassen.

Auf einer Fläche aus grünem Vlies


hat jede Familie eine Blüte ausgelegt





Nachdem alles gut angefilzt war, durften kräftige Jungs das verschnürte Paket bearbeiten.


Nun konnte der Wind uns keine Blüte mehr davontragen und das walken ging draußen in der Sonne weiter.


Noch schnell alle Beteiligten verewigen...


und fertig war unsere Dankeschönblumenwiese.


Wir sagen dem DRK-Kurheim in Arendsee damit Danke!
Danke für 3 schöne Wochen, bei einem Team, dass stets für unser Wohlergehen gesorgt hat, immer für uns da war und uns mit Rat und Tat zur Seite stand.

8. September 2012

Die Baumkuchenbäckerei

Heute haben wir die"Erste Salzwedeler Baumkuchenfabrik" besucht.
 

Der Salzwedeler Baumkuchen ist eine Spezialität, die nach einem Rezept aus dem Jahre 1807 gebacken wird.

Wie so ein festlicher Baumkuchen ensteht, durften wir uns direkt in der Backstube der Familie Hennig ansehen.

In einem speziellen Backofen wird der Baumkuchen auf einem Holz, also um die Form herum, gebacken.


Durch besondere Backtechnik bekommt der Baumkuchen seine typische Form mit den Spitzen am Rand.


Wir haben viel über die wechselhafte und interessante Geschichte des kleinen, traditionsreichen Familienbetriebes erfahren, wissen jetzt, wie wir den Baumkuchen am besten aufschneiden können und servieren können.
Natürlich ohne das die Schokolade abplatzt ;o)


Zum Abschluss durften wir den leckeren Baumkuchen in seinen Variationen probieren. Hmmmm.

Also wenn Ihr mal in der Nähe von Salzwedel seid, einen Besuch in der Baumkuchenbäckerei möchte ich Euch empfehlen.